Der erste Maler, der ein Bild nach dem Vorbild von Manets Olympia schuf, war Paul Cézanne. Seine 1870 entstandene moderne Olympia ging jedoch bereits einen Schritt weiter und zeigt neben Prostituierter und Dienerin auch den Freier. Paul Gauguin kopierte Olympia 1891, und auch Edgar Degas und Henri Fantin-Latour ließen sich von dem Werk inspirieren. In Pablo Picassos Parodie auf Olympia von 1901 ist die bekleidete Dienerin gleich durch zwei nackte Männer ersetzt worden. Das gesamte 20. Jahrhundert hindurch griffen die unterschiedlichsten Künstler immer wieder das Olympia-Thema auf. Zu ihnen gehörten Jean Dubuffet, Rene Magritte, Francis Newton Souza, Gerhard Richter, A. R. Penck, Félix Vallotton, Jacques Villon, und Erró. Larry Rivers machte 1970 eine dunkelhäutige Frau zur Olympia und nannte sein Werk I like Olympia in Black Face (Mir gefällt Olympia mit schwarzem Gesicht). In den 1990ern entstand die Olympia als dreidimensionales Kunstwerk. Unter dem Titel „Confrontational Vulnerability“ schuf der amerikanische Künstler Seward Johnson eine Skulptur nach Manets Olympia.
Die Premiere des Gemäldes fand im Pariser Salon von 1865 statt. Zwei Jahre später zeigte Manet das Bild in seinem eigenen Pavillon am Rand der Weltausstellung von 1867. Die Öffentlichkeit konnte das Bild dann erst wieder bei zwei Ausstellungen des Jahres 1884 sehen, als es zunächst in der Manet-Gedächtnisausstellung in der Ecole des Beaux-Arts und anschließend im Auktionshaus Drouot zu sehen war. Das Bild lieh Suzanne Manet, die Witwe des Künstlers, dann 1889 zur Kunstausstellung während der Exposition Universelle, bevor es in Staatsbesitz gelangte. Es wurde zunächst im Musée du Luxembourg ausgestellt, bevor es 1907 in den Louvre gelangte. Nach einer weiteren Zwischenstation im Jeu de Paume gelangte es 1986 ins Musée d'Orsay. Seitdem sich das Bild in Staatsbesitz befindet, wurde es außerhalb der genannten Museen nur während der Pariser Manetausstellungen 1932 und 1952 in der Orangerie und 1983 im Grand Palais gezeigt und ist außerhalb von Paris noch nie ausgestellt worden.